Symptome

Okklusion (ungleichmäßige Belastung der Zähne beim Zusammenbeißen) ist auch häufig für Schmerzen verantwortlich, die man nicht direkt in Verbindung mit den Zähnen bringt. Hierzu zählen insbesondere ständige Kopfschmerzen / Migräne, Verspannungen im Nacken, am Hals und im Rückenbereich sowie Schmerzen am Kiefergelenk. Häufiges Zähneknirschen und Kieferknacken gehören ebenfalls zu den Symptomen, die auf eine fehlerhafte Okklusion schließen lassen.

Ursachen

Die Ursachen für diese Symptome liegen häufig in Abweichungen von der regelrechten Verzahnung, die aufgrund von Zahnbehandlungen (Einsetzen von Klammern, Füllungen und Inlays, Zahnkronen und Brücken) verursacht werden können. Die gesunden Zähne werden beim Zusammenbeißen ungleichmäßig belastet.

Normalerweise findet der Kontakt der Zähne an Ober- und Unterkiefer beim Kauen gleichzeitig statt. Aufgrund geringer Abweichungen kann es zu sogenannten Frühkontakten kommen, die zur Folge haben, dass die Zähne und auch die Muskulatur ungleichmäßig belastet werden. Das Aufeinandertreffen von einzelnen Zähnen im Front- oder Seitenzahnbereich kann dadurch zum unnatürlichen Abrieb der Zähne führen.

Das Zusammenwirken von Ober- und Unterkiefer (Okklusion) ist dann gestört. Daher spricht man bei der Behandlung dieser Ursachen auch von „Okklusionstherapie“.

Folgen

Durch die Abweichungen der Zähne und der nicht gleichzeitigen Belastung der Zähne geht auf Dauer die Zahnhartsubstanz verloren. Auch die Zähne verkürzen sich dadurch. Im Normalfall betrifft das vor allem die Eckzähne. Eine weitere Folge ist die Überbelastung der Kiefergelenke. Dieser Prozess wird dann noch durch das Knirschen mit den Zähnen verstärkt. Als Resultat kommt es zu massiven Verspannungen in der Kau-, Gesichts- und Kopfmuskulatur. Dies kann auch zu weiteren Auswirkungen auf umliegende Körperregionen führen. Verstärkt wird dieser Prozess auch durch Stress (z.B. in der Arbeit, zu Hause).

Nicht behandelte Okklusionsstörungen können sich sehr unterschiedlich auf das körperliche Wohlbefinden auswirken.

  • Knirschen und Pressen und dadurch erhöhte Abnutzung des Zahnschmelzes
  • Schäden an Füllungen, Keramikverblendungen und -kronen sowie am Zahnhals
  • Muskelprobleme, vor allem in den Bereichen Kiefer, Nacken, Schulter und Hals, teilweise im Bereich der Wirbelsäule bis zum Becken
  • Knacken und Schmerzen im Kiefergelenk
  • Ohrgeräusche, Tinnitus
  • Kopfweh und Migräne
  • Störung des Gleichgewichts
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ZODT – Zentrum für digitale Okklusionsdiagnostik und -therapie, Besitzer: Dr. Klaus Stinglhamer (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
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